Rob Dougan's Weinlegende aus Südfrankreich
Im Jahre 1984 war ich erstmals mit dem Fahrrad in Südfrankreich unterwegs. Wir waren in Nürnberg losgefahren und unser (Zwischen-)Ziel war ein kleiner Ort am Rande der Cevennen, dort wo die Schafe grasen und die Roquefort-Produktion beginnt. Jahrelang war dort - auf dem Weg zwischen Mas de Daumas Gassac und Grange des Pères - später der Ausgangspunkt für ausgedehnte Weintouren in der Region.
Vor ein paar Jahren erlebten wir genau dort ein absolutes Verkostungshighlight. Das einzige Problem: es gab so wenige Flaschen, dass sich die Eigentümer entschlossen hatten, in jedem Land nur mit einem Importeur zu arbeiten - und in Deutschland hatten sie schon einen: zu spät gekommen. Dennoch hielten wir über Jahre den Kontakt aufrecht und jetzt ist es endlich soweit: Wir können direkt importieren und sind jetzt sogar die ersten, die in Deutschland den Jahrgang 2009 anbieten, die Weine, die Parker als die besten des Jahrgangs in Südfrankreich bewertete, noch deutlich vor z.B. dem Muntada von Gauby und dem La Porte du Ciel von La Negly, selbst der „Zweitwein" von La Pèira ist diesen noch ebenbürtig.
La Pèira en Damaisèla. Das Projekt begann 2004 in einer Steinscheune. Rob Dougan, ein englischer Musikschreiber, hatte es sich in den Kopf gesetzt seine Idealvorstellung von einem „Traumwein" zu verwirklichen. Mit rigoroser und kompromissloser Arbeit im Weinberg sowie möglichst wenigen menschlichen Eingriffen bei der Weinherstellung - so sein Credo - zeigt sich der wahre Charakter des Terroirs und offenbart dessen Schönheit und Wildheit, etwas Einzigartiges und Ausdruckstarkes.
Und das Terroir, mit dem Rob Dougan und sein junger Weinmacher Jérémie Depierre, der vorher schon auf Château Guiraud und Château Margaux tätig war, arbeiten können, ist schlichtweg ideal: arme, steinige Böden, wo es nach Fenchel, Rosmarin und Thymian duftet. Ein leicht geneigter Schemmboden, wie z.B. in St. Estèphe, Pomerol oder St. Helena und Rutherford. Und diese Vergleiche werden durch die Qualität der Weine bestätigt. Kein Wunder - äußerst akribisch wird an dem „Traumwein" gearbeitet.
Schon heute zählt La Pèira zu den Weinlegenden Südfrankreichs und zu den besten Weinen der Welt. Da sind sich sogar die Kritiker einig, ob Parker, René Gabriel, Jeb Dunnuck, Jancis Robinson, Andrew Jefford u.v.a.
Ein Ausspruch von Manfred Krankl (dem vielleicht weltbesten Winzer des Kultweinguts Sine Qua Non bei der Verkostung des 2007er La Pèira) bringt es auf den Punkt: „I have no idea what it costs, but just about whatever it is - buy it."
Hier unsere Ankunftsofferten:
12x 2009 Les Obriers de la Pèira für nur 154,- € (17,11 €/L)
6x 2009 Las Flors de la Pèira für nur 162,- € (36,- €/L)
6x 2009 La Pèira en Damaisèla für nur 393,- € (87,33 €/L)