Das Projekt La Pèira en Damaisèla begann 2004 in einer Steinscheune. Rob Dougan, ein englischer Musikschreiber, hatte es sich in den Kopf gesetzt seine Idealvorstellung von einem „Traumwein" zu verwirklichen. Mit rigoroser und kompromissloser Arbeit im Weinberg sowie möglichst wenigen menschlichen Eingriffen bei der Weinherstellung - so sein Credo - zeigt sich der wahre Charakter des Terroirs und offenbart dessen Schönheit und Wildheit, etwas Einzigartiges und Ausdruckstarkes.
Und das Terroir, mit dem Rob Dougan und sein junger Weinmacher Jérémie Depierre, der vorher schon auf Château Guiraud und Château Margaux tätig war, arbeiten können, ist schlichtweg ideal: arme, steinige Böden, wo es nach Fenchel, Rosmarin und Thymian duftet. Ein leicht geneigter Schemmboden, wie z.B. in St. Estèphe, Pomerol oder St. Helena und Rutherford. Und diese Vergleiche werden durch die Qualität der Weine bestätigt. Kein Wunder - äußerst akribisch wird an dem „Traumwein" gearbeitet.
Die Inspiration für den Namen des Weinguts ist eine Maxime der Steinmetze der Region und ein alter okzitanischer Ausdruck: "Plaçar une pèira en damaisèla" (placer une pierre en demoiselle) - den Stein mit seiner schönsten Seite nach vorne setzen. So wie die Handwerker von damals, will Rob das nehmen, was die Natur und der steinige Boden zu bieten haben und versuchen, den besten Ausdruck dafür zu finden.
Schon heute zählt La Pèira zu den Weinlegenden Südfrankreichs und zu den besten Weinen der Welt. Da sind sich sogar die Kritiker einig, ob Parker, René Gabriel, Jeb Dunnuck, Jancis Robinson, Andrew Jefford u.v.a.
Ein Ausspruch von Manfred Krankl (dem vielleicht weltbesten Winzer des Kultweinguts Sine Qua Non bei der Verkostung des 2007er La Pèira) bringt es auf den Punkt: „I have no idea what it costs, but just about whatever it is - buy it."