"haut-côtes de haute couture" (Guide Hachette)
Im Frühjahr waren wir ja in Burgund unterwegs. Seinerzeit haben wir sehr viel probiert. Darunter auch viele gute Weine, die uns aber nicht nur zu teuer, sonder viel zu teuer waren. Ein neues, junges Weingut - noch völlig unbekannt, aber mit großem Potenzial - hat uns aber in jeder Hinsicht überzeugt. Mit L'Eveil des Sens ist nun endlich unsere Burgunderauswahl des Spitzenjahrgangs 2009 komplett.
Francis Lechauve hat das Weinmachen gelernt bei zwei berühmten Persönlichkeiten des Burgund: André Mussy (Pommard, inzwischen verstorben, seine Weine galten als Referenzweine für Burgund) und André Porcheret (langjähriger Weinmacher im Hospices de Beaune). Lange Jahre war er dann auch Regisseur im Weingut Hospices de Beaune. Noch heute ist er einer von ca. 20 Winzern, die dort arbeiten. Aber seit 2006 ist er auch "freier" Weinmacher auf seinem eigenen Weingut L'Eveil des Sens, wo seinen ganzen Erfahrungsschatz von fast zwei Jahrzehnten er in der Herstellung hochwertiger Burgunder verwenden kann. Und das schmeckt man, genauso wie die Akribie und Leidenschaft, die er in seine Arbeit steckt. "Ich liebe, was ich tue."
2010 wurde erstmals ein Wein von den Verkostern des Guide Hachette getestet. Begeistert schrieb man dort: "haut-côtes de haute couture".
Sowohl die Weißweine
2009 Hautes Côtes de Beaune blanc (ausgezeichnet mit Burgundia d'Or 2011) und
2009 Meursault (endlich mal wieder einer, der uns im bezahlbaren Rahmen gefällt)
als auch die Roten
2009 Hautes Côtes de Beaune rouge (ebenfalls Burgundia d'Or 2011)
2009 Beaune Vieilles Vignes
2009 Monthélie 1er Cru "Sur la Velle"
rechtfertigen und bestätigen den Guide Hachette.
Ein absolutes Highlight - ein Traumburgunder:
2009 Beaune 1er Cru Hospice de Beaune