Elian da Ros

Elian da Ros

Aufsteiger par excellence in der AOC Côtes du Marmandais

Anschrift: Elian da Ros, Laclotte, 47250 Cocumont

Nur durch einen Zufall lernten wir Elian da Ros kennen. Wir waren von Louis Barruol (Château Saint Cosme, Gigondas) zusammen mit vier, fünf Freunden (dass auch ein Winzer darunter war, wussten wir zu Beginn noch nicht) zum Abendessen eingeladen. Dazu servierte er gereifte Jahrgänge seiner Weine. Dann plötzlich war ein Wein im Glas, den wir nicht einordnen konnten, der uns aber ausgesprochen gut schmeckte. Louis deckte ihn auf: es war der Chante Coucou 2006 von Elian da Ros, dem netten Mann, der mit uns am Tisch saß. Auch von Elian probierten wir ältere Jahrgänge, die uns aber weit weniger gut gefielen als der aktuelle. Louis' Erklärung war spontan und einfach: "Da seht ihr, wie er sich verbessert hat." Denn die Weine sind lagerfähig und die älteren Jahrgänge hätten eigentlich besser gefallen müssen. Die neuen Jahrgänge waren aber dermaßen begeisternd, dass wir unser näher mit Elian und seinen Weinen beschäftigen mussten. Sie sind vergleichbar mit guten Bordeaux, aber für ihren Preis wird man auf diesem Niveau in Bordeaux nicht annähernd Vergleichbares finden!

Elian da Ros ist ein Aufsteiger par excellence in der französischen Weinszene. Sein Weingut liegt im Hinterland von Bordeaux, südöstlich von St. Emilion in den selbst bei Kennern kaum bekannten Côtes du Marmandais (95% des hier produzierten Weins stammt aus einer Genossenschaft). Er gehört zu den interessantesten Winzern des erwachenden Südwesten Frankreichs. Seine Qualitäten sind durchaus dazu angetan, den Glanz dieser alten Weinbauregion wiederzubeleben.

Sein Handwerk lernte Elian einst bei der weltberühmten Domaine Zind-Humbrecht und war dort dann sieben Jahre lang verantwortlicher Kellermeister. Dort experimentierte er auch schon mit schonender oxidativer Weinbereitung, die weitgehend ohne Schwefel auskommt.

1997 übernahm er den heruntergekommenen elterlichen Betrieb. Er setzt voll auf die Biodynamik im Weinberg und tut nur das Nötigste, damit ein Wein entsteht, der nach seiner herkunft schmeckt und nicht nach der neuesten Kellertechnik. Elian profitiert sehr davon, dass sein Vater (ein italienischer Auswanderer) schon vor 40 Jahren eigene Rebflächen mit typischen Bordeaux-Reben bepflanzt hatte. Daher verfügt er heute über alte Rebstöcke, die auf ideal schwachwüchsigen Unterlagen stehen, die sein Vater in hoher Dichte gepflanzt hat. Die Durchschnittserträge bewegen sich zwischen 25 und 35 hl/ha und liefern enorme Konzentration in eindrucksvoll dimensionierten Rotweinen.

2009 Chante Coucou, Elian da Ros

"Wenn es ein Médoc wäre, wäre es ein klassifiziertes Gewächs." (Jancis Robinson) Leckerer Cassisgeschmack auf feinen und weichen Tanninen, schönes Volumen ...

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