Tagebuch eines Trinkers

Marronensuppe

... der auf dem Trockenen sitzt

Heute ein altes Rezept von Anna Schwarzmann aus dem Kochquartett gekocht: Marronensuppe. Ganz wunderbar geworden. Auch ohne zu passieren oder aufzuschäumen. Vielleicht einen Tick zu dick, aber da hätte ich abhelfen können, war aber zu faul. Halbiert man das Rezept für angeblich 6 Personen (spätestens wenn man passiert, bleibt ja kaum mehr etwas übrig...), hat man eine sonntag-mittägliche Hauptspeise für einen Weinhändler. Und der Weinhändler sollte sich schämen - denn er hatte nichts Passendes an Wein zu Hause. Sei's drum. So weit kann es mit dem Alkoholismus noch nicht sein, wenn man getrost auf Wein verzichtet... redet man sich ein.

Es ist nicht so, dass es im Laden nicht genug gäbe, was gepasst hätte. Geträumt beim Essen von: einem tollen Grauburgunder (Heidi Schröck?), einem Romorantin von Francois Cazin oder dem Pinot Gris Haguenau von Wymann. Das nächste Mal...

 (M.S.)