Wein aus Frankreich

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Rhône | Provence

Weine von der Rhône

Südwest-Frankreich

Weine aus Südwestfrankreich

 

Weinversand Karl Kerler und Frankreich

Weinland Frankreich - zugleich Mythos, unvergleichliche Tradition, gewaltige Dynamik, einige der besten Weine, aber auch Spekulation.

Wir haben 1986 mit französischen Weinen den Einstieg ins Weingeschäft gewagt.

Frankreich ist zwar nicht der größte Weinerzeuger, aber der größte Lieferant von Qualitätsweinen. Es ist gewissermaßen die Mutter der großen Weine. Das ist gleichzeitig auch das Problem in Frankreich: Die großen Weine sind vielfach zum Spekulationsobjekt geworden mit Preisen, die nicht mehr vom Produkt, sondern vom Markt bestimmt werden.


 

Preis-werte französische Weine bei Weinversand Karl Kerler

Aber es gibt auch das andere Frankreich: Im wahrsten Sinne des Wortes Preis-werte Weine (nicht billige Weine – die gibt es hier wie überall), die es zu entdecken gilt. Bei vielen französischen Winzern ist eine große Dynamik vorhanden, z.B. nirgends sonst gibt es wohl soviele Bio-Weingüter. Nicht ohne Grund nahm auch die Naturwein-Bewegung hier ihren Anfang.

Von überall aus der Welt strömen Oenologen und Weinmacher nach Frankreich, um den Weinbau zu erlernen. Frankreich exportiert so viel Wissen in die Welt des Weines. Große Weine nach französischem Vorbild entstehen überall in der Welt, meist fehlt es aber an dem was nicht kopierbar ist: Terroir. Was ist Terroir?


 

(Unsere) Definition von Terroir

Es gibt verschiedene Interpretationen, die sich darin einig sind, dass Standortfaktoren für ein agrarisch genutztes Stück Land gemeint sind. Eine schöne Definition des Begriffs im Weinbau stammt von Bruno Prats, einem berühmten Weingutsbesitzer in Saint-Estèphe und Önologen: „Terroir erfasst alle natürlichen Voraussetzungen, die die Biologie des Weinstocks und demzufolge die Zusammensetzung der Traube selbst beeinflussen. Terroir ist das Zusammentreffen von Klima, Boden und Landschaft, das Zusammenwirken einer unendlichen Anzahl von Faktoren: Nacht- und Tages-Temperaturen, Niederschlags-Verteilung, Sonnenschein-Stunden, Hangneigung und Boden-Durchlässigkeit, nur um einige wenige zu nennen. Alle diese Faktoren reagieren miteinander und bilden in jedem einzelnen Teil eines Weinbaugebietes das, was der französische Winzer Terroir nennt.“

Irgendwann kam der französische Begriff dann auch in Deutschland regelrecht in Mode. Wobei er hier v.a. im Marketing Verwendung fand und findet – mit ihm werden die Standortfaktoren hervorgehoben, die erklären, warum und wieso ein Wein nur an diesem Ort die gewünschte Qualität erreichen kann.

Uns war dieser Terroirbegriff schon immer zu eng gefasst, weil er die handelnden Menschen nicht berücksichtigt. Ist nicht der Winzer und Weinmacher mindestens genauso wichtig wie die Standortfaktoren? Und geht das nicht sogar so weit, dass dem Weintrinker und Weinfreund nicht auch der Weinmacher sympathisch sein sollte, damit ihm dessen Wein auch schmeckt?