2020 Côte Rôtie, Saint Cosme

2020 Côte Rôtie, Saint Cosme
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Räucherschinken, Veilchen, Graphit, kalte Asche, Lakritz.

"Als ich 1997 mit unserem kleinen Weinhandel begann, brachte ich eines Abends meinem Vater nach einem langen Verkostungstag im nördlichen Teil der Weinbauregion Rhone einige Weinproben der Côte-Rotie mit. Diese Weine stammten von den herrlichen Schieferböden der Lieux-dits Rozier und Les Grandes Places. In Zeiten, als der Austausch und Handel zwischen Weinbauern verschiedener Regionen ziemlich selten waren, hatte er noch nie einen Côte-Rotie probiert. Aber er verfügte über eine künstlergleiche Aufgeschlossenheit und er liebte diese Weine sehr: Vielleicht, weil ihre Frische und ihre Veilchenaromen ihn ein wenig an die Gigondas-Weine von Saint Cosme erinnerten? Das glaube ich jedenfalls. ... ein großer Côte-Rotie darf weder überreif noch frühreif sein: Wie im Burgund ist hier alles eine Frage der Ausgewogenheit und des Maßes. In Extremfällen kann das Terroir ohne Weiteres entstellt werden oder sogar ganz verschwinden.

Der Steinschmätzer auf unserem Etiket stammt aus einem Vogelbuch der Provence aus dem 18. Jahrhundert, das mein Vater mir gegeben hatte. Er liebte Vögel und war der Meinung, dass ihre Omnipräsenz im Tal von Saint Cosme sowohl für die Artenvielfalt als auch den Bio-Anbau von herausragender Bedeutung sei. Als Vorreiter, der er immer schon war, vertrat er diese Ideen bereits in den 1970er Jahren. Landwirtschaft kann nicht betrieben werden, wenn wir die Natur, die uns umgibt, ignorieren, oder schlimmer noch, zerstören.

Räucherschinken, Veilchen, Graphit, kalte Asche, Lakritze. Ungefilterte Abfüllung." (Louis Barruol)

 

 

 

 

Auszeichnungen:
95 WP: Groß

"Fester und tiefer, tabakiger, pfeffriger und etwas nussiger Duft nach reifen schwarzen Beeren mit feinen rauchigen Noten, etwas fleischigen und speckigen Nuancen, Kirschen, einem Hauch Kakao, moderater Holzwürze und ein wenig mediterranen Kräutern. Straffe, herb-saftige, reife dunkle Frucht, etwas röstiges und bitterschokoladiges Holz, gewisser Säurebiss und sehr präsentes, feinsandiges Tannin, dicht und nachhaltig am Gaumen, viel Kraft, gute Tiefe, getrocknet-kräuterige, pfeffrige und wacholdrige ätherische Würze, tabakige Aromen, deutlich Salz, vielschichtig, noch unentwickelt, wird mit Luft immer saftiger, sehr guter bis langer, herb-saftiger und -würziger, griffiger, wieder auch ätherischer und salziger Abgang."

94-96 Wine Advocate

"Barruol's 2020 Cote Rotie blends fruit from both ends of the appellation to create an exciting blend of violets and blueberries on the nose. It's medium to full-bodied, but richly concentrated and silky, with a lingering, elegant finish. Terrific stuff." (Joe Czerwinski in Robert Parker's Wine Advocate, Januar 2022)

94-96 JD

Jeb Dunnuck: "I loved the 2020 Côte Rôtie, which is certainly the standout from the North. Coming from both the southern and northern ends of the appellation, it’s full-bodied, ripe, and textured, yet never loses a sense of Côte Rôtie elegance. Lots of bacon fat, exotic flowers (I wrote liquid violet in my notes), and gamey blue fruits define the nose, and the balance is spot on, it has silky tannins and is just another brilliant wine." (www.jebdunnuck.com, verkostet am 25.1.2022)

Rebsorte:
Serine (alte Srah-reben)
Farbe:
Rotwein
Alkoholgehalt:
14%
Trinkreife:
2024-2034+
Anbaugebiet:
Winzer/Weingut:
Boden:
Schiefergestein an den Lieux-Dits Le Plomb, Besset, La Viaillère und Neve
Essensempfehlung:
Rind an Trüffeln
Ausbau:
12 Monate in neuen (40%) und einjährigen Barriques (60%)
Verschluss:
Naturkork
Empfohlene Trinktemperatur:
16-18 °C
Allergene:
Sulfite; kann Spuren von Eiweiß und Gelatine enthalten